Sex und das Internet

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Einigen von euch wird es noch in Erinnerung sein: Vor wenigen Wochen wurden mir über ein einschlägiges Forum massive Drohungen zugespielt. Die Seite wurde mittlerweile geschlossen, Screenshots davon habe ich nicht mehr (bzw. liegen bei der Polizei). Ich bekam auch Kommentare direkt in mein Blog. Das reichte von übelsten Beleidigungen bis hin zu konkreten Beschreibungen einer Vergewaltigung und Ermordung meiner Person. Echt-Bilder von aufgeschlitzten Frauen, deren Eingeweide mit Glasscherben entfernt wurden, waren auch dabei.

Im Forum wurde angedeutet, meine Adresse und meinen Klarnamen zu kennen. Über die Angst, die seitdem manchmal mehr und manchmal weniger präsent ist, schreibe ich an dieser Stelle nicht.

Nachdem ich die Sache zuerst ignorieren wollte, machte mir Mila später klar, dass ich Anzeige bei der Polizei erstatten müsse. Der Polizist, der die Anzeige aufnahm, nahm mich anfangs nicht recht ernst. Als ihm dann das Eskalationslevel der Bedrohungen bewusst wurde und ich ihm die „untermalenden“ Bilder im Forum zeigte, änderte sich seine Einstellung.

Wenige Tage später gab ich diverse Screenshots im selben Revier (Fachabteilung Internetkriminalistik) ab. Die erste Frage des Sachbearbeiters war, was denn ein Blog sei und ob ich ihm kurz twitter erklären könne. Von diesem Zeitpunkt an wusste ich: Diese Menschen sind nicht deine Freunde. Ich schaltete ab. Den Schock immer noch im Nacken, verkraftete ich dieses mangelnde Wissen über aktuelle Internetthemen nicht. Ich hakte die Angelegenheit ab und konzentrierte mich auf andere Dinge.

Gestern rief mich die Kripo an und der zuständige Herr fragte, ob ich heute vorbei kommen könne, denn er bräuchte noch ein paar Angaben von mir.

Hoffnungsvoll machte ich mich heute Morgen auf den Weg und seitdem ist alles anders. Lest diese Geschichte, macht euch selbst ein Bild.

Der zuständige Herr war krank und so begleitete mich eine Frau in das Besprechungszimmer.

„Frau R., wir müssen über Ihren Blog reden. Die zuständige Ermittlerin der Internetkriminalistik hat Anzeige gegen Sie erstattet wegen Verbreitung von Pornographie über das Internet.“

Ich hatte drei Stunden im Hotel geschlafen, kein Frühstück gehabt und war körperlich nicht in der besten Verfassung.

Ich: „Bitte was?“

Sie: „Ja. Es geht es um dieses Bild hier …“ Sie schob mir einen Ausdruck zu. Es handelte sich um das Artikelbild zu meinem BDSM-Blogpost. (Mittlerweile entfernt.)

Ich war fassungslos. Nein, dieses Wort beschreibt es nicht vollständig. Mir entglitt plötzlich alles und ich fing an zu weinen. Der Herr am Telefon hatte mich unter einem falschen Vorwand zur Kripo gebeten. Die Chance, mich vorher über meine Rechte zu informieren, war also vertan.

Wir diskutierten eine Weile über den Sachverhalt.

Ich: „Ich bin dann vorbestraft. Die Hälfte meiner angestrebten beruflichen Positionen kann ich vergessen.”

Sie: „Nun, Frau R., es sieht folgendermaßen aus: Sie können sich zu der Sache äußern oder zunächst keine Angaben machen. Die Möglichkeit, einen Anwalt einzuschalten, haben Sie später noch. Da nun ein Strafprozess gegen Sie beginnt, muss ich Sie erkennungsdienstlich erfassen. Dazu müssten wir in einen anderen Raum gehen und Ihre Fingerabdrücke nehmen und Sie fotografieren.“

Die Welt verlor ihr Angesicht. Das Gefühl, das ich in diesem Moment hatte, kann mit Worten nicht beschrieben werden. Ich schaltete völlig ab, antwortete nicht mehr, saß nur stumm auf meinem Stuhl und versuchte, das Atmen nicht zu vergessen.

Die Dame bat mich, die Erklärung zur Abgabe einer DNS-Probe zu unterschreiben. Ich verweigerte die Abgabe.

Ein weiterer Beamter leistete uns mittlerweile Gesellschaft und wir liefen in das andere Gebäude zum Erkennungsdienst. Dort angekommen, wurde ich zunächst vermessen und gewogen. Danach sollte ich mich auf einen Stuhl mitten im Raum setzen. Schräg über meinem Kopf war eine Art kleineres Flutlicht, damit ich voll ausgeleuchtet werden konnte. Zwei Beamtinnen und ein Beamter musterten mich aus ca. zwei Metern Entfernung. Ich kam direkt aus dem Hotel und hatte noch das Kleid vom vorigen Abend an. Alles passte perfekt ins Bild der sexuell über die Stränge schlagenden Frau.

Die Beamten mutmaßten über meine Augenfarbe, traten an mich heran und redeten über mich als sei ich ein Ausstellungsstück. Ich bekam nur einzelne Wortfetzen mit:

„Machst du noch den Abgleich der Ohrenform?“

„Strecken Sie bitte Ihre Hände aus.“ Sie tastete meine Finger ab, um sie auf Auffälligkeiten zu untersuchen.

„Können Sie bitte Ihren Blazer ausziehen?“ Sie betrachtete meine Unterarme und gab die genaue Position von mehreren Narben an.

„Haben Sie Tattoos?“

„Haben Sie Narben an den Beinen?“ Ich zog meine Stiefel aus und streckte ihnen meine Beine entgegen.

„Ja, sie hat eine Narbe am Knie!“

„Sind Ihre beiden Ohren gepierct?“

Dazwischen kamen mehrere Beamte durch die Räume gelaufen und redeten anscheinend über das Mittagessen.

„Ist das eine Narbe da in Ihrem Dekolleté?“ Es ging um die Narbe meiner Herz-OP. Ich konnte nicht mehr an mich halten und fragte nur: „Was zur Hölle soll es denn bitte sonst sein?“

An den Wänden hingen Ausdrucke, nach denen das Aussehen der betreffenden Personen beschrieben werden konnte. Vor allem bei der Identifizierung menschlicher Rassen sollten diese wohl behilflich sein. Ich las nur … asiatisch, europäisch etc.

Mein Gesicht wurde aus drei verschiedenen Perspektiven fotografiert. Das Ganzkörperbild gab es noch obendrauf. Meine Fingerabdrücke wurden eingescannt. Ich spaltete mich komplett von meinem Körper ab, sonst wär ich durchgedreht.

Die Prozedur war zu Ende und die Dame begleitete mich zum Ausgang.

Draußen rief ich als erstes die Sachbearbeiterin der Internetkriminalistik an und erkundigte mich nach dem Stand der Ermittlungen meiner Anzeige.

Sie: „Ich hatte Ihnen doch gesagt, dass ich nichts tun kann. Alle erforderlichen Ermittlungen waren ohne Ergebnis.“

Ich: „Sie wissen, dass ich gerade bei der Kripo war, weil Sie mich angezeigt haben?“

Sie: „Ja. Das war meine Pflicht.“

Ich: „Was unternehmen Sie eigentlich gegen youporn oder tubegalore oder die ganzen anderen Porno-Websites, die jedes Kind in Deutschland ohne Beschränkung anschauen kann? Die Websites, die täglich hunderttausende Zugriffe haben? Nicht wie mein Blog, der vielleicht ein paar Hundert Leser hat.“

Sie seufzte. „Ach, das Internet ist so groß und wenn man da einmal anfängt, kommt man nie zu einem Ende.“

Verbreitet bitte diesen Beitrag. Egal auf welchem Weg. Nehmt ihn als Warnung und als Zeugnis von einem völlig verdrehten Verhältnis von Gerechtigkeit.

Comments
218 Responses to “Sex und das Internet”
  1. mood sagt:

    Von welchem Forum kamen den die “massiven Drohungen”?

  2. Peter Lustig sagt:

    Ich habe mit diesen Staat abgeschlossen…. Hier gibt’s kein Recht.

    Ich habe als Jugendlicher im Vollsuff (2,8 Pormille) jemand gegen den Kopf geschlagen. Nach massiven Drohunung des “Opfers” (“Ich kann auch ein Messer ziehen” etc) und obwohl wir uns mehrfach de Gruppe entfernt haben (die kamen immer wieder nach). Irgendwann war’s mir genug, dumemrweise war ich der erste, der Handgreiflich wurde. Naja, dumm gelaufen. Hat über 1000€ gekostet und zwei Jahre Bewährung…. Und das obwohl das “Opfer” nur eine Beule hatte! Die Tat war dumm, am nächsten Tag bei ihn Entschuldigt und auch mit den Eltern geschnackt. Eigentlicht war nach deren Meinung damit auch alles gegessen, aber das sah die Polizei anders.

    Aber meinen Bruder wurde absolut Grundlos die Nase eingeschlagen, mit einer Kopfnuss! Der Täter war mehrfach vorbestraft und polizeibekannt, hatte sogar ein Anti-Agressionsseminar hinter sich (O-Ton Jugendarbeiterin im Gericht “Ich kann mir gar nicht vorstellen das der das getan hat. Er ist so ein lieber”). Mein Bruder lag 1,5 Wochen im Krankenhaus, musste operiert werden und kann froh sein keine schiefe Nase zu haben. Es sind auch unmengen Kosten entstandne, nicht nur Krankenhaus, einen Tag später war die Abschlussfahrt meines Bruders.
    Der Täter bekam zwei Wochenendarreste…. Weil der Kerl noch in der Ausbildung war blieben wir auf allen Rechnungen sitzen. Wo ist da denn bitte Gerechtigkeit?

    Das ist unser Rechtsstat. Sicher gibt’s schlimmre Länder, aber man muss sich ja nicht an den schlechten Messen…

  3. sonne sagt:

    Es verwundert mich garnicht zu lesen, was dir da passiert ist. So unfaßbar, wie es für dich sein muß (und es ja auch wirklich ist), ist es die Logik dieses Staates und dieses Rechtssystems. Deine eigene Anzeige war viel zu komplex und unverständlich für einen normaldeuschen Beamten. Und mit diesem schlichen Beamtendenken war es dann eigentlich nur logisch, daß sie sich auf deinen für sie so offensichtlichen “pornografischen” Blog einschießen und du als leicht angreifbare Privatperson ins Kreuzfeuer gerätst… Sorry, aber wirkliche kluge Gerechtigkeit wie bei L.J. Gibbs und Horatio Caine gibts nun mal leider nur im pay-TV und nicht in deutschen Amtsstuben.
    Folgenden Rat hat dir vorhin schon einer geschrieben – dont speak the police. Oder eben nur über einen Anwalt.
    Und jetzt reiche Beschwerden und Klagen ein, was das Zeug hält. Über einen richtig guten Anwalt!
    Alles Gute!

  4. Esti sagt:

    Also das ist echt unfassbar!
    Kann – wie hier schon paar mal geschrieben – nur jedem raten, anonym im Web zu bleiben. Ich selbst benutze Pseudonyme und gefakte Adressen.

  5. DK sagt:

    bleib stark aurelie!

  6. Hansi sagt:

    Was soll man von einem Beamten erwarten, dessen Chef Innenminister Friedrich heißt?

  7. flaviushille sagt:

    Da fragt man sich, was das für Polizistinnen und Polizisten sind, die keine Ahnung vom Internet haben, aber in der Internetkriminalistik arbeiten… da muß man sich fremschämen, zumal ich die Polizei in anderen Fällen, die aber nichts mit dem Internet zu tun haben, als kompetente Helfer und Schützer erlebt habe.
    Jedenfalls: Solchen Ahnungslosen in Sachen Internet darf man NICHT das Mittel der Vorratsdartenspeicherung und anderes überlassen – da kommt nur grober Unfug bei heraus.

    Dir wünsche ich, daß das Verfahren aufgehoben wird und Du straffrei aus der Sache herausgehst. Und den zuständigen Polizistinnen und Polizisten wünsche ich, daß sie sich einmal mit dem Internet beschäftigen und lernen, was Sache ist.

    • Publicviewer sagt:

      Die Polizei in diesem Land ist einer der schlecht ausgebildesten Berufsgruppen in diesem Land.
      Hoffnungslos unterbezahlt und ausgestattet, die Spezialeinheiten sind natürlich ausgenommen.

  8. der herold sagt:

    Falls du eine Sammlung machst, bitte Email an diese Adresse. Ansonsten haben die Anderen schon alles gesagt. Ich fühl mit dir und wünsche dir Gerechtigkeit und Frieden. Grüße

  9. Christian sagt:

    Nicht unterkriegen lassen! Das Verfahren wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eingestellt. Im Falle einer Rechtsberatung bitte per E-Mail melden. Den “Spaß” unterstütze ich gerne finanziell.

    Beste Grüße
    Christian

  10. Dennis sagt:

    “Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure, als an die Gerechtigkeit der deutschen Justiz!” – Slime 1982

  11. Nico sagt:

    Echt traurig die Geschichte.. Polizei, Freund und Helfer heißt es und dann wird man wegen Kleinigkeiten sofort als Verbrecher hingestellt und erstmal … Ich bin fassungslos :-/

  12. Yvonne sagt:

    bin einfach sprachlos!
    aber das ist wieder mal typisch!
    sowas passiert wenn man um hilfe bitte weil man angst um sein leben hat!!

  13. ahabicher sagt:

    Äh, was?
    Im Ernst?

  14. obacheckabunny sagt:

    Ähm dazu fällt mir ein: In der Kunst und in der Wissenschaft gibt es keine Pornographie! Das ist tatsächlich (gesetzlich) verbrieftes Recht. Ich hatte mal das Vergnügen mich mit Wikipedia wg. eines expliziten Fotos eines Geschlechtsverkehrs herumzustreiten. Und die redeten sich mit dem Wissenschafts-Argument raus. Haben das Foto allerdings später dann doch entfernt. Dein Blog ist doch Kunst? Vielleicht solltest Du einen “Ja-ich-bin-18-Button” vorschalten…

  15. Fabian sagt:

    Da gibts nur ein richtiges Vorgehen: Anwalt einschalten, Polizei anklagen und am besten ganz zu Beginn mal mit der Bild-Zeitung sprechen. Das ist wirklich mehr als traurig…. mein Beileid. Zu den beruflichen Positionen: vergiss, das – sofern Du nicht zur Polizei willst interessiert sich niemand für einen Strafregisterauszug. Banker und Bankräuber sind ja mittlerweile sowieso nicht mehr zu unterscheiden. (Gemäss Willie Sutton) ;-)

  16. Jen sagt:

    Schonmal überlegt dich mit der Geschichte ans Fernsehen zu wenden?

    Du tust mir wirklich leid :(

  17. Verus sagt:

    Der Grund warum ich immer und zu jeder Zeit mehrere Anwälte im Kurzwahlspeicher habe.
    Alleine schafft man das nicht.

    Wobei ich den Beamten auch nicht wirklich einen Vorwurf machen kann. Die haben erstmal nur einen Job gemacht. Und zwar so wie es auch in Blogs und Zeitungen immer gefordert wird wenn es um Pornographie geht: Möglihst hart, am Besten alle sofort einsperren.

    Ein Anwalt hätte rausreissen können, der hätte diese ganze Behandlung verhindern können. EIne Behandlung die immer gefordert wird, in jedem Blog, wenn es um (potentiell!!) sexuelle Straftaten geht.

    • elassius sagt:

      Genau das ist das Problem: dass diese Leute einfach nur ihren Job machen, und nicht mehr von sich erwarten, als in fein-säuberlich abgetrennten Kompetenz-Kästchen den ganzen Tag nur zu versuchen, nichts falsch, aber erst recht nichts richtig zu machen.

  18. not_convinced sagt:

    1. Abgesehen davon, dass es ja tatsächlich auch noch den §184 gibt und abgesehen, davon, dass auf vielen Revieren tatsächlich immer wieder ordentlich Mist passiert, glaube ich das hier aus verschiedenen Gründen nicht so wirklich: Allein schon, dass es ganz am Anfang ein Sachbearbeiter ist, am Ende dann eine Sachbearbeiterin, die auch die Anzeige gemacht haben soll, obwohl sie erstmals als Krankheitsvertretung auftritt, vorher also gar nicht mit der Sache befasst war und die der Verfasserin trotzdem wiederum schon etwas zur Ausgangsgeschichte mittgeteilt haben will 8″Ich hatte Ihnen doch schon gesagt …”), obwohl es am Anfang heißt, dass sie, die Verfasserin, bis zur Einladung auf das Revier nichts zur Sache gehört hätte.
    2. Laut Twitter-Profil kommt die Verfasserin aus Stuttgart? Dort gibt es aber keine “Fachabteilung für Internetkriminalistik” bei der Kripo
    3. Auch die ED-Behandlung erscheint in Hinsicht auf den Vorwurf (Bagatelldelikt) unsinnig zumal ihre Personalien ja schon aufgenommen und überprüft worden sein müssen, als sie ihre Anzeige erstellte.
    4. Warum steht hier nichts, dass sich die Verfasserin im Nachhinein einen Anwalt genommen hat, um gegen die behauptete Behandlung vorzugehen?
    5. Wäre ich ganz vorsichtig, wenn jemand anonym eine solche Geschichte veröffentlicht, ohne jeden Beleg zu liefern, mit der Bitte, sie schnell zu verbreiten, dieser Bitte auch zu entsprechen. Aber das Thema Polizeigewalt ist ja leider und nicht zu Unrecht sehr populär und die Polizei an sich ein beliebtes Feindbild Da stoßen solche Geschichten schell auf dankbares Echo, siehe hier Kommentarbereich.
    6. Ist es hochinteressant, wie sich eine absolut nicht nachprüfbare aber auch nicht widerlegbare Geschichte (quasi wie nach dem kleinen 1×1 für Verschwörungsstorys gestrickt), die aber eine Reihe von sehr aktuellen Triggern wie zensur+internet+polizeiwillkür+sexuelle gewalt+diskriminierung enthält, zu vollkommen reflexhaften Reaktionen führen kann. Selbst Internet- und Medien-Profi Sascha Lobo rebloggt das ohne jeden Kommentar! Ohne auch nur Im Satz den Faktengeahlt prüfen zu könne, wird die geschichte 1 zu 1 von andren übernommen in eigene Artikel mit eingewoben und so zur “Wahrheit” im Netz. so funktioniert Internet
    7. Wundert mich, dass nicht einer der 131 Kommentare eine Nachfrage hat oder auch nur eine Reaktion zeigt zu dem eigentlichen Auslöser, nämlich den geschilderten,heftigen Bedrohungen in einem Forum, welches jetzt aber aber angeblich geschlossen ist (das man aber trotzdem nicht benennt) und von dem auch keine Screenshots mehr existieren, weil die ja bei der Polizei sind (hä???). Auch nach dem konkreten Inhalt des inkriminierten Bildes wird nicht weiter gefragt. Also entweder kennen alle 131 Kommentatoren sowohl die vorangegangene Story, als auch das Bild oder aber das interessiert gar nicht – was war da denn?
    8. Und wenn man dann noch die Anzahl der Kommentare als Indikator für das Interesse an einem Blog nimmt und sich einmal die vorherigen Artikel ansieht, mit etwa 0-7 Kommentaren, tja dann ist dass doch ein toller PR Erfolg. Fehlt nur noch die Kontonummer für all diejenigen, die es kaum erwarten können zu spenden (schon absurd, wo doch bei großen Hilfsorganisationen schon der angedeutete Hauch einer Intransparenz zu Shitstorm und andreshen des Spendenhahns führen. Aber bei so einer Geschichte wie dieser …)
    9. Na ja, wenn hier naoch irgendein stichhaltiger Beleg für den ganzen Vorgang folgen sollte, werde ich meine Zweifel gerne mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück ziehen.

    • Aurelie sagt:

      Ich nehme deinen Kommentar, weil er recht viele Kritikpunkte zusammenfasst, auf die ich gerne eingehe.

      1. Vom Paragraf 184 habe ich keine Ahnung.
      Anzeige geschah bei einem Polizisten auf einem Revier in meiner Nähe. Am nächsten Tag wurde ich nochmals hingebeten und von zwei Personen (männlich & weiblich) der – Wortlaut der beiden – “Internetkriminalistik” nochmal zur Sache vernommen. Zuvor habe ich Screenshots des betreffenden Forums gemacht, die ich jedoch nicht speicherte, sondern lediglich ausdruckte.
      Der Beamte der Kripo, der mich am Mittwoch anrief, war gestern krank. Eine Kollegin übernahm deshalb.

      2. Siehe unter 1. (die Abteilung war im selben Revier, in dem ich Anzeige erstattete; zu dem Zeitpunkt hatte die Kripo nichts damit zu tun)

      3. Die ED-Behandlung. Ich wusste bis Donnerstag gar nicht, dass das so heißt oder wie das durchgeführt wird. Es passierte tatsächlich.

      4. Weil ich nichts über meinen Anwalt schreiben möchte bzw. das möglicherweise nicht besonders sinnvoll ist.

      5. Die strikte Anonymität habe ich gewählt, weil ich bedroht wurde. (Ging das unter?) Aber einige Bloggerkollegen kennen mich via Facebook oder Twitter mit Klarnamen. Freunde von mir lesen hier auch mit. Ich werde mich jedoch hüten, irgendeinen Namen hier zu veröffentlichen.

      6. Wie gesagt: Ich kann diese Geschichte nicht validieren, ohne meine Namen preis zu geben. Und das ist unter den momentanen Umständen weiß Gott nicht möglich. Da beißt sich die Geschichte selbst in den Schwanz.

      7. Ich werde hier ebenfalls keinerlei Links zu dem Hass-Forum, auf welchem die Bedrohungen gepostet wurden, einstellen. Never feed the trolls!
      Den Inhalt des Bildes kann ich ebenfalls nicht beschreiben, weil unklar ist, ob ich damit möglicherweise meine “Schuld” anerkenne.

      8. 90 % aller Artikel sind momentan sowieso nicht sichtbar und wahrscheinlich dauert es Wochen bis ich sie wieder nach und nach freigebe. Bis dahin wird die Geschichte verebbt sein. Außerdem kann ich mir denkbar bessere Wege vorstellen, einen Blog zu pushen.
      Was die Spenden angehen: Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Freue mich aber vor allem über die Solidarität.

      9. Es bleibt dir überlassen, was du glaubst oder was du nicht glaubst.

      • not_convinced sagt:

        Danke, dass Du Kritik veröffentlichst und darauf auch reagierst

        zu 1) 184 solltest du spätestens jetzt kennen, denn das ist der entsprechende Paragraf, wenn es um Verbreitung von Pornografie geht. Spätestens, wenn Du schriftlich erhälst, dass ein Ermittlungsverfahren gegen dich läuft, steht das da auch drin. Und auch ein Anwalt wüsste das, aber vielleicht hast Du ja auch wirklich (noch) keinen.

        ” Am nächsten Tag wurde ich nochmals hingebeten und von zwei Personen (männlich & weiblich) der – Wortlaut der beiden – “Internetkriminalistik” nochmal zur Sache vernommen. ”
        - Das klingt jetzt anders, in Deinem Bericht ist nur von 1 männl. Person die Rede.
        “Zuvor habe ich Screenshots des betreffenden Forums gemacht, die ich jedoch nicht speicherte, sondern lediglich ausdruckte.”
        - Kann natürlich sein, ist aber ein merkwürdiges Verhalten für jemanden, der so gut im Netz unterwegs ist, na ja.

        Also das klingt immer noch sehr verworren, aber sei´s drum

        zu 2) die Abteilung war im selben Revier, in dem ich Anzeige erstattete; zu dem Zeitpunkt hatte die Kripo nichts damit zu tun – Internet- Computerkriminalität ist immer die Kripo, auch in Stuttgart http://www.polizei-stuttgart.de/ppstuttgart/UeberUns/Seiten/Kriminalpolizei.aspx

        zu 4) klar, ist ja auch Dir überlassen. Aber was sollte nicht sinnvoll daran sein zu schreiben: Ich habe jetzt einen Anwalt eingeschaltet?

        zu 5) Ist mir schon klar, dass du Deine Anonymität unter den angegebenen Umständen nicht aufgibst. Das ging mehr an all jene, die etwas einfach für bare Münze nehmen, was eine ihnen unbekannte Person behauptet. Und ich gehe jetzt einfach davon aus, dass nicht alle, die Retweeten, Reposten und Kommentieren alles persönliche Bekannte sind.

        zu 7) na ja, wenn es doch nicht mehr existiert, kann man doch zumindest beschrieben, was für eine Art Votum das war: Nazis/religöse Fundamentalisten/Bloggerhasser. Und was die Frage des Eingestehens von Schuld angeht, könnte man, Deiner Definition nach, auch das Löschen des Bildes als solches ansehen. aber auch hier hat mich nicht gewundert, dass Du nichts dazu geschrieben hat, sondern das keiner danach gefragt hat.

        zu 8) So ist es, und wenn ich Dir damit Unrecht tue, tust mir leid, aber mir geht es eigentlich auch weniger um die Kritik an Deiner Person, warum auch, ich kenne dich nicht, sondern darum, wie schnell sich so etwas unreflektiert im Netz verbreitet, obwohl, so finde ich zumindest, es durchaus auch Anlässe zum Zweifeln gibt.

        So, und jetzt halte ich auch meine Klappe und wenn alles so ist, wie Du sagst und dazu das beanstandete Bild in Wirklichkeit harmlos war dann wünsche ich Dir natürlich auch viel Erfolg bei dem Versuch, wieder Recht herzustellen.

      • Publicviewer sagt:

        “FACEBOOK” Genau da liegt der Hase im Pfeffer.
        So bald Ma(n)/Frau sich dort registriert hat, ist man wie ein offenes Buch der Öffentlichkeit preisgegeben
        Dort erkennen sie dann schon deinen nächsten Kinobesuch, bevor Du es selbst realisiert hast.
        Denk mal darüber nach..

  19. Leszek sagt:

    @ not_convinced

    “7. Wundert mich, dass nicht einer der 131 Kommentare eine Nachfrage hat oder auch nur eine
    Reaktion zeigt zu dem eigentlichen Auslöser, nämlich den geschilderten,heftigen Bedrohungen in einem Forum, welches jetzt aber aber angeblich geschlossen ist (das man aber trotzdem nicht benennt) und von dem auch keine Screenshots mehr existieren, weil die ja bei der Polizei sind (hä???).”

    Ich hatte mir das Forum, aus dem die Bedrohungen kamen, damals angeguckt, die Beiträge durchgelesen und die Bilder gesehen.

    Es war genauso, wie Aurelie erzählt.

  20. Robin Urban sagt:

    Sooo, hier mal der EMMA-Post: http://forum.emma.de/showthread.php?8089-2-13-Anzeige-und-Gegenanzeige-Wie-aus-Opfern-Tterinnen-gemacht-werden

    Und hier nochmal mein Senf (Trackbacks von und auf meine Seite funktionieren irgendwie schon seit Wochen nicht mehr): http://robinsurbanlifestories.wordpress.com/2013/03/22/heroes-and-bastards/

    Wenn ich mir das hier alles so ansehe, können die Verantwortlichen wohl mal so langsam ein bisschen Panik kriegen ^^

  21. Rowen sagt:

    Reblogged this on Rowen Nightfall und kommentierte:
    Ich bin einfach nur noch sprachlos.

  22. scissabob sagt:

    viel glück und viel kraft!!

  23. Alien sagt:

    Reblogged this on ProErde und kommentierte:
    Menschen verhungern lassen? Kein Problem!
    Menschen mit Raketen pulverisieren? Wen störts?
    Nackte Menschen im Internet zeigen? Volle Faust des Strafrechts!
    Was für ein abartiges System.

  24. Promisc sagt:

    Aurelie, das Vorgehen der Polizei war ganz offensichtlich eine Einschüchterungsmaßnahme. Ich selbst stand mit meinem Blog bereits im Focus des Vorwurfs der Verbreitung pronografischer Schriften und Bilder, das ist erst ein halbes Jahr her, also nach der aktuellen Gesetzeslage. Anzeigender war eine “jugendschützende” Internetgemeinschaft welche es sich zum Ziel macht, alles was auch nur irgendwie in dieser Hinsicht angreifbar scheint zuerst unter Druck zu setzen und dann der Landesmedienanstalt zu melden – DORT und nur dort sitzen nämlich die dafür zuständigen Behörden, auch in BaWü!

    Mit Polizei/Kripo und ED hat das also erst mal überhaupt nichts zu tun. Die greift erst nach einer erfolgreichen Prüfung (nach Rückfrage mit dem Beschuldigten!) durch die Landesmedienanstalt und einer Strafantrag durch einen Staatsanwalt ein.

    Ich habe damals dem Druck jener Gemeinschaft (es schrieben mich dauernd angebliche Rechtsanwälte welche dort “ehrenamtlich” tätig seien an) nicht nachgegeben. Habe gewartet bis die Landesmedienanstalt sich bei mir meldete und dann auf die künstlerisch-literarischen Aspekte als auch biografische Einbettung dieser sogenannten Pornografie hingewiesen – was sie nämlich in solch einem Fall (der Einbettung) schlicht und einfach nicht ist. Einer der Merkmals für Pornografie ist u.a. das zweckbestimmte Alleinstellungmerkmal “Asl Gesamtwerk ausschließlich zu Erregung des Betrachters/Lesers bestimmt”.

    Ich hörte nie wieder etwas von der Landesmedienanstalt, das Verfahren wurde also ganz offensichtlich stillschweigend eingestellt. Allerdings war das besagter Gemeinschaft nicht genug und sie setzte so lange meinen Blogprovider unter Druck bis dieser schließlich einige meiner Artikel löschte. Seit dem ist Ruhe im Karton.

    Daher werde ich in absehbarer Zeit auf einen niederländischen Server umziehen. Und ich rate Dir, dasselbe zu tun. Den Kontakt lasse ich Dir gerne hinter den Kulissen zukommen. Dieser Provider wirbt sogar mit einer Anonymitätsklausel damit, Betreiberdaten nach Deutschland nur durch einen europäischen Gerichtsbeschluss herauszurücken. Welcher in Deinem wie auch meinem Fall auf keinen Fall gewährt wird. Da die europäische Kustiz andere Untergrenzen für Jugendgefährdung durch sexuelle Schriften u.ä. kennt als Deutschland.

  25. Für manche ist das gepostete Bild vielleicht Pornographie für die meisten Internetnutzer sicher nicht. Für die, die das Bild des Anstoßes als Pornographie sehen, ist hier vielleicht alles richtig gelaufen. Im deutschen Internet wird straffrei keine Pornographie ohne dreifachen Alterscheck verbreitet.

    Die ganze Aktion, wenn sie sich genau so zugetragen hat, ist einfach nur krank!

    Wenn ihr das Bild sehen möchtet um das es sich handelt, gebt bei Google den Namen der Autorin und den Namen des Blogs ein und schon erhaltet ihr ein Suchergebnis von Bloglovin. Hier findet ihr das von der Polizei als Pornographie eingestuftes Bild verkleinert vor.

    Für die, die so etwas schreckliches nicht sehen möchten. Ein halb erigiertes Glied befindet sich zur Hälfte im Mund einer nackten, gefesselten Frau, deren linke Brustwarze von einer Hand in Drehbewegung angefasst wird.

  26. Guido sagt:

    Ehrlich gesagt bin ich mir nicht so sicher, wem man da jetzt einen Vorwurf machen soll.
    Das fragliche Bild kenne ich nicht, aber sollte es sich dabei tatsächlich um pornografisches Bildmaterial handeln, ist es schon richtig. Beim §184 StGB handelt es sich leider um ein Offizialdelikt, was bedeutet, dass dem Nachgegangen werden muss, sobald die Polizei/Staatsanwaltschaft davon Kenntnis erhält. Die Ermittlerin hat sich also in dem Fall eigentlich richtig Verhalten. Ihr Kommentar bzgl. Youporn und Co. war zwar wenig angebracht, aber wenn man mal versucht die Betreiber hinter diesen Pornoseiten zu ermitteln, kann man es verstehen. Das ist nämlich eine scheinbar unlösbare Lebensaufgabe. Selbst wenn man weiß, was Twitter und Blogs sind.

    Die ED-Behandlung (Erkennungsdienstliche Behandlung) war, soweit ich das beurteilen kann, ebenfalls im Rahmen der Vorschriften. Dass hierfür ein richterlicher Beschluss nötig wäre, ist ein Mythos. Wenn die Identitätsfeststellung anders nicht zuverlässig durchgeführt werden kann oder man verdächtigt wird eine Straftat begangen zu haben, hätten sie die ED-Behandlung sogar gegen den Willen des Beschuldigten durchführen können. Allerdings (und das wird der Anwalt sicherlich ebenfalls anmerken) kann auch im Nachhinein dagegen vorgegangen und im Falle des Freispruchs eine Bestätigung der Löschung deiner ED-Daten verlangt werden.

    Lediglich die Art und Weise, wie du zur Polizeiwache gebeten wurdest, wurmt mich. Soweit ich mich erinnere gibt es genaue Vorschriften, wie eine Vorladung zur ED-Behandlung auszusehen hat. Aber ob diese auch tatsächlich notwendig ist, weiß ich nicht.

    Was mich aber wirklich aufregt ist mal wieder der Wissensstand der Beamten, die deine Anzeige aufnehmen sollten. Ich kann mich gut an einen Fall erinnern, in dem fremde Geschäftskontodaten genutzt wurden, um anonym Server zu mieten. Zu unserer großen Überraschung haben die Provider da auch keine Probleme gemacht und die Geschäftskonten fleißig um tausende Euro erleichtert. Wenn die Unternehmen die Abbuchungen stoppen wollen, sollen sie doch bitte einen Nachweis erbringen, dass Anzeige erstattet wurde. So sollte bewiesen werden, dass diese Server nicht doch durch die Unternehmen selber gemietet wurden. Die IP-Adressen der Betrüger waren schnell erfasst und zur örtlichen Polizeiwache gebracht, um Anzeige zu erstatten. Hier drängte sich, seitens der Beamten, nur eine einzige Frage auf: Was denn bitte eine IP-Adresse wäre.

    Etwa elf Monate später wurde den geschädigten Unternehmen per Post mitgeteilt, dass aufgrund von fehlenden Daten nicht mehr ermittelt werden kann, wem die IP-Adressen gehörten.
    Und dies ist dann auch leider die traurige Prognose für deinen Fall. Sollte sich nicht jemand entscheiden deine Anzeige vorzuziehen (z.B. aufgrund der Härte der dir zugespielten Bilder und Kommentare), wird sie wohl für die nächsten fünf bis zwölf Monate in irgendeiner Ablage verstauben. Bis sie dann den Stapel nach oben gewandert ist, liegen den Providern wohl keine Daten mehr vor, mit deren Hilfe man auf die Personen hinter den Drohungen schließen könnte. Aber da das Forum, in dem das meiste Material gegen dich zusammenkam, inzwischen auch nicht mehr existiert, wird es wohl auch dann keine großen Erfolgschancen geben.

    Alles, was dir dann noch bleibt, ist nach einer Verlängerung der Datenspeicherfristen bei den Providern zu rufen…

    • Publicviewer sagt:

      Solche Leute fahren schon lange mit “Proxis”, da wird sich wohl keine “IP Adressse” ermitteln lassen.
      Der Rest von deiner Mail liest sich fast so, als wenn Du ein Befürworter der Vorratsdatenspeicherung wärst…??? :-(

      • Fenris sagt:

        Proxis lassen sich auch zurück verfolgen. Aber im Grunde hast du recht. Solche Leute wissen ihre Identität zu verschleiern. Da würde selbst die Vorratsdatenspeicherung nicht helfen. (Bestes Beispiel Mobilfunk wo sich x-personen eine IP teilen.)

      • Guido sagt:

        Tatsächlich bin ich, in ihrer Ursprünglichen Form, für die Vorratsdatenspeicherung. Soll heißen:

        IP (X) gehörte zu Zeitpunkt (Y) zu Anschluss (Z).

        Aus praktischer Erfahrung weiß ich, dass mehr einfach nicht nötig ist, um in solchen Fällen erfolgreich ermitteln zu können. Solche Leute benutzen nicht alle Proxies. Das ist ein gern genutztes Argument, da es auch durchaus Sinn macht. Aber eben nicht immer richtig.

        Wenn man denn wirklich mal einen Täter hat, der sich mit der Nutzung von Proxieservern auskennt, kommt es ganz auf die Art der Straftat an, ob der Proxiserver auch dauerhaft genutzt wird. Beim Konsumieren von Kinderpornografie bestimmt. Diese Leute wissen, dass sie Gefahr laufen erwischt zu werden und dann mit erheblichen strafrechtlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen rechnen müssen. Aber das Aussprechen von Drohungen oder das Verschicken von ekligen Bildern? Das sind Sachverhalte, für die du selbst dann nicht zwingend belangt wirst, wenn du es direkt auf der Polizeiwache machen würdest.

        Alleine schon die verlängerten Ladezeiten bei der Nutzung eines Proxies sind so unangenehm, dass nach einiger Zeit darauf verzichtet wird. Entweder, weil man, wie beim Tor-Netzwerk, über 5+ Server geleitet wird oder über einen einzelnen Proxieserver, der dann über Timbuktu routet. Zudem sehen sich solche Leute innerhalb ihrer Gruppe schnell gegenseitig bestätigt, was dazu führt, dass sie unvorsichtiger werden. Dazu kommen dann noch die Leute, die es (z.T. aus o.g. Gründen) einfach nicht als Unrecht sehen, jemandem solche Drohungen zukommen zu lassen. Am Ende muss nur ein einziger Beteiligter ermittelt werden, der dann Informationen zu den anderen liefern könnte.

        Aber darum ging es mir bei meinem Kommentar auch nicht. Es ging mir eher darum herauszustellen, dass wir einfach zu wenige Polizisten haben, weshalb eine Anzeige bis zu zwölf Monate Wartezeit einschließt, bevor sie bearbeitet werden kann. Und die Polizisten die wir haben, sind unzureichend ausgebildet und unterbezahlt, was durch eine Frage wie „Was ist denn eine IP-Adresse“ oder eben die immer öfter vorkommenden Überschreitungen der polizeilichen Befugnisse gezeigt wird. Hätten wir mehr oder stärker motivierte oder einfach nur für solche Sachverhalte besser geschulte Beamte, wäre eine Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung völlig unnötig. Aber das ist natürlich teurer und anstrengender, als die Vorratsdatenspeicherung umfangreicher zu gestalten und auf 12 Monate zu verlängern.

      • Jali sagt:

        @Guido: Das finde ich sehr bedenklich. Das speichern der IP-Adresse erlaubt ein ziemlich genaues nachverfolgen wer wann welche Seite angesteuert hat. Damit lassen sich präzise Bewegungsprofile erstellen.
        Dass man die Adresse speichert, wenn ein konkreter Verdacht vorliegt, ist eine Sache. Eine andere ist es, die Daten *aller* Bürger immer zu speichern. Zum einen stellt dies das Rechtsstaatsprinzip auf den Kopf, weil es alle unter Generalverdacht stellt, die Adressen werden in diesem Fall gewissermaßen gespeichert damit Du stets beweisen kannst, dass Du nichts angestellt hast, zum anderen ist das Misbrauchspotential solcher Datenhalden gigantisch. Wie sagte der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier so schön: “Wo ein Trog ist, da kommen die Schweine!”
        Will sagen, sind die Daten erstmal da, werden die Befugnisse, wer darauf zugreifen darf, immer weiter ausgedehnt. Ganz abgesehen davon, dass Datenbanken mit vertraulichen Informationen praktisch immer irgendwann in falsche Hände geraten.

        Der Nutzen ist demgegenüber eher gering. In dem einen Jahr in dem wir die Vorratsdatenspeicherung hatten (2008) zeigt die Kriminalstatistik keinerlei Änderung der Auflärungsraten. Der Effekt dieser Maßnahme auf die Strafverfolgung ist in der Praxis nicht meßbar.

        Es wäre daher angesagt Polizisten auszubilden, damit die wissen was ein Blog ist, und wie man das Internet benutzt. Das würde mit Sicherheit mehr helfen als jede Vorratsdatenspeicherung.

    • Olaf sagt:

      Daten auf Vorrat zu speichern ist nicht gerade eine gute Loesung. Es ist naheliegend und erscheint einfach, weil digitale Daten ja scheinbar keinen Platz wegnehmen, man braucht nur etwas mehr Festplattenplatz, und der kostet doch wirklich nicht so viel – da leider kaum ein Beamter versteht, welche Datenmengen da anfallen und was sie wirklich bedeuten.

      Das Hauptproblem ist aber die Arbeitsweise der Polizei. Wenn die so ausgelastet sind, dass sie erst ein halbes Jahr spaeter genau ermitteln koennen – fein. Nicht gerade toll, aber meinetwegen. Dann sollen sie aber gleich Beweismittel sammeln, so wie das bei realen Dingen ja auch gemacht wird.

      Wenn ich erst nach einem halben Jahr ein Unfallfahrzeug ermitteln will, dann ist das inzwischen eventuell sogar mehrfach repariert worden und sieht wie neu aus – kann es also gar nicht gewesen sein. Wenn es auf dem Bonner Bahnhof eine Bombe gibt, dann sollte man halt die Videos der Ueberwachungskameras gleich beschlagnahmen und nicht erst ein halbes Jahr spaeter feststellen, dass diese inzwischen nicht mehr existieren. Wer die Beweisaufnahme auf den St. Nimmerleinstag verschiebt, der schaut dann eventuell ein wenig alt aus, egal ob digital oder real.

  27. derrick3000 sagt:

    Der absolute Hammer. Ich kann sehr gut nachempfinden wie du dich gefühlt hast. Habe so was ähnliches auch schon durch. Damals auch Erkennungsdienst plus eine Nacht in der Zelle wegen “Verdunklungsgefahr“. Zwischen den Polstern der Rücksitze war ein kleines Stück Haschisch gefunden worden. Waren zu viert. Alle in die Zelle. Alle Buden auseinander genommen. Danach waren in allen Wohnungen Stiefel- und Hundepfoten- Abdrücke. P.S. Mussten uns in Unterhose in die Zellen legen und bekamen Decken die nach Erbrochenem rochen…

  28. Thorsten sagt:

    Hättest du mal lieber nicht alles mitgemacht, sondern nach einem Anwalt verlangt…

  29. steve sagt:

    wenn du noch pseudonyme oä von dem beleidiger hast mach es piblik das
    “pseudonym1 ” das und das beschrieben hat und du nach entsprechenden Real-namen suchst
    (die screenschots darfst du/dein anwalt einsehen)

    >>> entweder zinkt ihn einer an oder er muss sich zu erkennen geben um das zu unterbinden
    vielleicht zeigt er dich dann auch an aber dann hast du wenigstens die personalie

    WEG2 : alles in einem extrablog dokumentieren und bekannt machen, wenn du es schaffst es bekannt genug zumachen gibt es plötzlich viel mehr hilfe vonallen seiten

  30. steve sagt:

    hey noch mal

    mir fehlt leider die zeit den blog zu verfolgen …

    ich kann dir aber 1 oder zwei anwälte vermitteln die selbst in der sm szene unterwegs sind und
    auch kein problem damit haben diese themen in der öffentlichkeit zu vertreten.

    zu erreichen über die mail oder notfalls die kontaktdaten der HP

    S.Ev
    SMart Rhein Ruhr

  31. KOW sagt:

    Netter Artikel, dessen Glaubhaftigkeit allerdings in Frage gestellt werden kann: Abgesehen davon dass es eine “Fachabteilung für Internetkriminalistik” in BW nicht gibt (umfangreiche Ermittlungsvorgänge werden vom LKA, kleinere Fälle von der Kripo erledigt), lässt der Artikel vor allem erkennen, dass die Verfasserin es vor allem darauf abgesehen hat, die Polizei in einem dümmlichen Rahmen erscheinen zu lassen. Übrigens ist der Polizei bei Offizialdelikten jegliche Eigenentscheidung, ob ermittelt wird oder nicht, genommen. Wenn das strittige Foto nun einmal auch pornografischen Charakter gehabt haben sollte, was erwartet die Autorin dann eigentlich von den Ermittlungsbehörden? Eigenmächtiges Nichtermitteln (= Strafvereitelung im Amt)?

    Kurzum, die Geschichte kommt mir reichlich konstruiert vor.
    KOW

    • Aurelie sagt:

      Wie bereits weiter oben erwähnt:
      Der Name “Fachabteilung für Internetkriminalistik” wurde mir als solche vorgestellt. Sie bestand augenscheinlich aus zwei (?) Beamten (männlich und weiblich) und war auf einem Polizeirevier in meiner Nähe.

      Was das Verhalten der Polizei angeht: Ich beschreibe lediglich, was passiert ist und welche Fragen mir gestellt wurden.

      Ob du das für glaubwürdig erachtest, obliegt ganz alleine deiner Entscheidung.

      Und nochmal: Es geht mir vorrangig nicht um die Anzeige gegen mich. (Zu deren tatsächlicher Berechtigung kann und möchte ich mich nicht äußern.) Es geht um die Verhältnismäßigkeit der beiden Anzeigen.

      1) Vergewaltigungs- und Morddrohungen plus Bild einer ermordeten und aufs Übelste geschändeten Frau.
      Ermittlungsergebnis: Keines!

      versus

      2) Einstellung eines einziges Bildes. Den genauen Inhalt findest du hier über die Kommentare, ich werde es nicht detailgetreu erklären.
      Ergebnis: Vorladung unter falschem Vorwand, ED Erfassung, keinerlei Möglichkeit einen Anwalt zu kontaktieren, möglicherweise eine empfindliche Strafe für mich.

      Die Menschen, die mich über das andere Forum bedroht haben und es teilweise via Kommentare im Blog bis heute regelmäßig tun, bekommen keinerlei Konsequenzen zu spüren. Nichts.

      • Al sagt:

        keinerlei Möglichkeit einen anwalt zu kontaktieren?

        es ist natürlich nicht korrekt von den Beamten dich nicht über deine Rechte aufzuklären, aber soviel Allgemeinbildung, dass du IMMER ein recht hast mit einem anwalt zu sprechen, sollte doch jeder mensch haben.

        und natürlich kann man (und SOLLTE auch) gegen eine Vorladung zur erkennungsdienstlichen Behandlung einspruch einlegen (mal abgesehen davon, dass du nicht einmal eine schriftliche vorladung erhalten hast, die du eigentlich hättest erhalten müssen)

        nur den reflex “gebt mir einen anwalt und zwar JETZT” sollte man auch im schlaf haben.

        dass deutsche polizisten soviel vom rechner verstehen wie ne Kuh vom eierlegen ist auch allgemein bekannt.

        und was ermittlungsergebnisse erwartest du denn bitte bei deiner anzeige? Ich meine, abgesehen von beim Provider anklingeln lassen können sie da schlecht was tun, oder hast du brauchbare alternativvorschläge?
        Das solche ermittlungen zu 99% im Sand verlaufen ist nunmal offensichtlich und durch rechtliche Gegebenheiten nicht anders möglich. VDS wäre die nette alternative, daran interesse?

      • Aurelie sagt:

        Die Allgemeinbildung lässt einen gerne mal im Stich, wenn man ohne jegliche Vorwarnung mit einer Strafanzeige konfrontiert wird.
        Des Weiteren trage ich nicht permanent die Visitenkarte eines passenden Anwalts mit mir herum.

        Gegen die ED Erfassung werde ich selbstverständlich vorgehen. Passiert ist sie leider trotzdem und in dem Moment wusste ich nicht, ob die Polizei das Recht dazu hat. Zur Not auch mit Gewalt. Das wollte ich verhindern.

        Was ich erwarte, wenn ich bei der Polizei mehrere IP Adressen abliefere? Ergebnisse.
        Von weiteren Relativierungen bitte ich abzusehen. Mag sein, dass du dieses Vorgehen für vertretbar hältst, ich tue es nicht.

        Zur VDS werde ich mich an dieser Stelle nicht äußern.

      • Al sagt:

        den anwalt hat dir auch die polizei zu besorgen, wenn du keinen bei der hand hast!
        und den hättest du nach der ED-Erfassung fragen können. Aber die KriPo hätte dich darauf hinweisen müssen, also: auf jeden fall beschweren.

        desweiteren lese ich hier zum ersten mal was von IP-Adressen, im artikel steht nix davon. (Gibt WordPress dir einfach so die IPs ihrer user?)

        und sorry, aber selbst ein paar IP-Adressen bringen keine Ergebnisse innerhalb weniger stunden, da braucht man GLÜCKLICHERWEISE noch nen richterlichen beschluss.

        und: wo kamen die IPs her? wenns außerhalb deutschlands ist dauerts so oder so nochmal länger, wenns überhaupt irgendeinen erfolg hat.

        so sachen wie eingetragene domain-namen raussuchen (falls es ein proxy ist findestmans ja so rauskriegen), wenigstens den ungefähren ort rausfischen usw. würde ich IMMER selber machen – auf die Polizei ist definitiv kein Verlass.

  32. Tobias W. sagt:

    Nimm Dir einen guten Rechtsanwalt.

    Die Sache ist eine Schweinerei und zeigt mal wieder deutlich, dass man sich auf den deutschen Staat nicht verlassen kann. Ich habe die Staatsmacht noch nie als Helfer, sondern immer als latente Bedrohung aufgefasst. Jedes Mal, wenn ich Polizei sehe, fühle ich mich mehr bedroht als in meiner Sicherheit oder Freiheit bestärkt.

    Die Aussage Deiner Sachbearbeiterin, die nur ihrer Pflicht nachgekommen ist, zeigt dass es auch Jahrzehnte nach zwei deutschen Unrechtsstaaten noch unmenschliches Denken unter deutschen Beamten gibt. Widerlich.

    Ich wünsche Dir viel Glück in Deiner Strafsache. Wenn es Dich etwas tröstet, eine Verurteilung und ein Eintrag in Dein Führungszeugnis würden Dich in meinen Augen eher auszeichnen, als beschädigen.

  33. Und wieder einmal werden Opfer zu Tätern umgedeutet. Typisch Deutschland.

  34. Karsten sagt:

    Dein geschildertes Erlebnis lässt vermuten, auf welcher rechtlichen Grundlage gegen dich vorgegangen wird. Was eben immer noch nur wenige wissen ist, dass seit Anfang 2012 ein neuer Jugendmedienschutz-Staatsvertrag gilt. In diesem wurde geregelt, dass eine Internetseite automatisch die Altersfreigabe ab 12 hat. Sollten Internetseiten durch bestimmte Worte oder Bilder eine höhere Altersfreigabenkennzeichnung nach Ansicht der zuständigen Kontrollorgane benötigen, so dürfen diese Internetseiten nur zwischen 22 und 6 Uhr zugänglich sein (siehe diverse Beiträge in den Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen). Eine Ausnahme bilden Internetseiten, die auf ihrer Startseite ein bestimmtes Logo der FSK zum Beispiel haben. Ein solches Logo ist jedoch nur gegen beträchtliche Gebühren zu haben, was vermuten lässt, dass zum Beispiel Blogger auf ihren Webseiten (speziell aus Deutschland) eher sich selbst zensieren werden.
    Ich kann nur jedem Blogger empfehlen sich mit anderen zusammen zuschließen und eine gemeinsame Startseite mit dem FSK-Logo zu erstellen. Am besten wäre es natürlich auf bestimmte Bilder zu verzichten, höchstens ohne Vorschau zu verlinken (wenn machbar und nötig) und bei der Auswahl seiner Worte kreativer zu sein, damit die Bedingungen einer Altersfreigabe ab 12 gegeben sind.

  35. Jasmin M. sagt:

    Ach, du heilige Scheiße ;_; Das ist furchtbar. Wie kann man nur so dermaßen respektlos und menschenunwürdig behandelt werden?? Konntest du dich nirgendwo beschweren, gegen diese unzumutbare Behandlung? So etwas ist NICHT rechtens – und sollte es das doch sein, dann frage ich mich ernsthaft, was ‘Recht’ in diesem verkackten Land überhaupt bedeutet.

  36. Nick sagt:

    Mies.

    Die ED-Behandlung jedenfalls war wohl ganz klar nicht rechtmäßig. Die Polizei wird genau wissen, dass bgzl. Pornografie am Ende nichts herauskommt, deshalb wohl die einschüchternde ED-Behandlung. Shock and Awe.

    Leider wird der Polizei allzu oft freie Hand dabei gelassen, so dem persönlichen Verständnis von Recht und Moral Geltung zu verschaffen. Da spielt sich die Gruppendynamik im Revier schnell mal zur Legislative und Judikative auf.

    Ob man wirklich “nichts finden konnte”? Das weiß man so schnell? Das stinkt.

    Öffentlichkeit wird hoffentlich helfen.

    Ich wünsche dir jedenfalls viel Kraft und Mut.

  37. Kai sagt:

    Schon mal daran gedacht, dass der Mann von der Polizei sich nur Absichtlich dumm gestellt hat?Um..1) Einfach nur abzutesten wie Du reagierst und wie Du (in einer wegen seinem Unwissen eigentlich nicht haltbaren Situation) Sachen erklärst, um heraus zu finden wie Du tickst. oder 2) Er einfach mit Deinem Blog überfordert war und sich nicht zur Sache, die auch die Thematiken die Du besprichst angeht, mit Dir einlassen wollte. MfG Kai

  38. Luc sagt:

    Alles alles Gute noch zur Verfahrenseinstellung. Auch wenn das jetzt arg nach Geburtstag klingt :D Bleib dem Schreiben treu, auf welche Art auch immer.

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